Auch wenn ich das morgen auf Arbeit sicherlich bereuen werde, muss ich doch jetzt mal hier weitermachen, da die nächsten Tage wahrscheinlich auch wieder recht stressig werden. Und ich mach auch mal direkt da weiter, wo ich letztens aufgehört hab:
Nach Coke, Aquarium und MLKJ Denkmal gings also zurück zum Auto und dann in Richtung zweites Hotel. Trotz eines Sterns weniger als das Hyatt in der Nacht zuvor stellte sich heraus, dass das Zimmer um Längen besser war und sogar das Frühstück im Preis mit drin war :)
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| Auch Amerikaner habns erkannt - auch wenn ihre Definition von Bier noch fragwürdig ist |
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| nettes Hotelzimmer :) |
Am Abend sind wir dann zur Feier des Tages (ja - mein Geburtstag ist noch immer nicht zu Ende :P) noch in ein Restaurant gegangen: Ganz untypisch Amerika: ein Salatbuffet (ja das gibts hier ;), wobei ich gestehen muss, dass es immernoch das einzige ist, das ich im ganzen Land bisher gefunden habe).
Am nächsten Morgen gings dann nach leckerem Frühstück wieder auf Achse - zunächst zum Stone Mountain State Park. Leider wollte das Wetter an diesem Vormittag nicht so recht mitspielen, aber immerhin hats nicht geregnet. Die relativ niedrigen Temperaturen gepaart mit der dichten Wolkendecke hatten außerdem zur Folge, dass niemand die normalerweise fälligen 10 Dollar Eintritt in den Park einsammeln wollte - wenigstens was ;)
Stone Mountain ist vom Prinzip her ein recht großes Steinchen, dass es irgendwie geschafft hat mitten in einer riesigen Ebene zu liegen. Sieht so ein bisschen aus wie der Uluru von Georgia, wenn auch weniger rot ;) Da unrote, undekorierte Monolithen an sich aber als ziemlich uncool gelten (hier nicht anders als in Europa) hat man sich hier dafür entschieden, ein Jahrzehnt lang am Felsen rumzuschleifen bis das rausgekommen ist:
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| Relief am Stone Mountain in der Nähe von Atlanta |
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| zum Vergleich mal die Gesamtgröße des "Steins" |
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| unser Weg auf den Stein |
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| Roland über Georgia |
Das Relief wurde übrigens vom selben Typen geschnitzt, der auch Mount Rushmore und Crazy Horse gecarvt hat. Scheint also irgendwas durch die Größe seiner Werke ausgleichen zu wollen;)
Trotz widrigen Wetterbedingung (kalt, wolkig, windig, eklig) haben Roland uns ich brav den Berg hoch gekämpft und die begrenzte Aussicht genossen. Aber keine Angst - auch dem Durchschnitts-Ami wird dieses Vergnügen nicht verwehrt: Für die ca. 150 Höhenmeter wurde eine schöne große Seilbahn angelegt, damit man sich nicht zu viel bewegen muss.
Nach dem Abstieg ging es dann in Richtung Ozean zu unserem eigentlichen Tagesziel: Savannah.
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| Netter Zwischenstopp unterwegs |
Nach ca. 4h "on the road" trafen wir dann auch dort ein und wurden mit schönerem Wetter überrascht :) Aber auch Savannah selbst war eine recht positive "Überraschung". Natürlich wussten wir, dass es schön sein soll, aber für mich war es echt eine der schönsten Städte, die ich in den USA bisher gesehen habe (Neben Key West (siehe Oktober) und Beaufort (nächster Blogeintrag)). Hat ein supernettes Flair, viele kleine Parks, schöne Südstaatenhäuser und jede Menge Grünzeug. Direkt beim Reinfahren ins Stadtzentrum fanden wir einen Parkplatz, der praktischerweise für dieses Wochenende gebührenfrei war und von dem aus man bequem die Stadt erkunden konnte. Aber hier lasse ich wohl mal wieder die Bilder sprechen - die sagen da glaube ich mehr als ich ;)
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| Von diesen kleinen quadratischen Parks gibts insgesamt 22 und jeder ist ein bisschen anders :) |
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| Für die Architekten unter euch (ja Daniel - du bist gemeint) |
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| Für die Verkehrler unter euch :) |
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| Savannah Ocean Front - auch wenn die Häuser ein wenig heruntergekommen aussehen hat es doch nen gewissen Flair |
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| Östliche Buchtstraße, Hausnummern 200-300... Was daran besonders ist? Woher soll ich das wissen? |
Nach ausgiebigem Stadtrundgang wurden wir dann von der Dunkelheit zum Auto zurück getrieben und fanden dann auf dem Weg zu unserem Motel noch ein ziemlich cooles, lateinamerikanisch angehauchtes Restaurant (nein... nicht Taco Bell), bevor wir dann endgültig zu unserem Drecksloch - oh, Entschuldigung - "Motel" fuhren. Die Unterkunft war alles andere als angenehm. Als wir kurz nach dem einchecken beim Empfang anmerkten, dass unser Zimmer extrem nach Chlor riecht wurden wir kurzerhand in ein Zimmer verfrachtet, in dem die letzten 20 Jahre jemand ununterbrochen geraucht haben muss. Da wir ja aber nur die eine Nacht dort gebucht hatten ließen wir es darauf beruhen und gingen nach einer Runde Hangover gucken pennen.
Und leider muss ich hier schon wieder ne Pause einschieben, da ich in gut 4 Stündchen wieder raus muss. Mein blödes Internet braucht 7-8 Minuten um ein Bild hochzuladen und während des Hochladens kann ich nichts bearbeiten. Und da ich Blog ohne Bilder doof finde, vertage ich den Rest der Reise lieber nochmal. Nächstes mal dann also über unsere Aufenthalte im Hunting Island State Park, Beaufort, Charleston, Raleigh und NY (hoffentlich).
Bis dahin liebe Grüße in die Heimat bzw. dahin wo ihr grad seid :)