Wie heißt es doch so schön: erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Am Montag nach unserem Outer-Banks-Ausflug gings dann also los, mit dem Ernst des Praktikums - leider sehr öde: Meine erste Aufgabe (neben einigen Einführungs- und Sicherheitsvorträgen) bestand nämlich darin, 6000 Datenbankeinträge um jeweils 4 Veränderungen anzupassen. Mein durchschnittlicher Arbeitstag während der ersten Woche sah also ungefähr so aus: "Klick, Klick, tipp, tipp, tipp, Klick, Klick" etc. und das ca. 1000 Mal, wenn nicht mal irgendwas anderes kurz anstand. Geistig nicht sonderlich fordernd, aber inzwischen sind die Aufgaben schon besser geworden (mit selber nachdenken und so;)) und mal schauen was die nächsten Wochen noch so bringen. Die erste Arbeitswoche hatte jedoch auf so ihre positiven Aspekte: Am ersten Arbeitstag wurden ich und 2 weitere neue Angestellte von unserer Chefin zum Lunch eingeladen. Am Mittwoch gabs den allmonatlich gesponsorten Geburtstagskuchen (im Oktober wars Ice Cream Cake, im November wirds jetzt "normaler" Kuchen - die wechseln sich immer ab). Ansonsten machts eigentlich auch Spaß, auf Arbeit zu fahren, da die Kollegen alle super nett sind und das Arbeitsklima ziemlich entspannt ist. Gleich am 2. Arbeitstag bekam ich von einem Kollegen das Angebot Karten für das NHL-Spiel der North Carolina Hurricanes gegen die Washington Capitals für die unteren Reihen für 30$ (statt normal 90$) zu bekommen, wo ich natürlich beherzt zugriff;) Da das Spiel aber erst in der folgenden Woche war gibts den Bericht dazu im nächsten Blog;)
| Meine 6,5 Wände |
| Scott - offenbar aus Kanada |
Ein kleines Manko ist weiterhin, dass fast alle meiner Kollegen bereits die 40 überschritten haben. Außer mir und Scott, meinem kanadischen Mitpraktikanten gibts nur schätzungsweise 3-4 Kollegen unter 30.
An den Abenden während der Woche passierte meist nicht allzu viel - das übliche ebend: Einkaufen gehen, Essen machen usw. An zwei Tagen waren Martin und ich im Kino. Unser erster Film war "The Social Network" über den Facebookgründer - empfehlenswert meiner Meinung nach. Der zweite war Wallstreet II, welchen man gesehen haben kann, aber wohl nicht unbedingt gesehen haben muss;)
Mit aktiver Freizeitgestaltung gings dann erst am Wochenende weiter: Samstag früh um sieben stiegen wir in "Camry" und fuhren ca. 5 Stunden bis zu den Great Smoky Mountains und gleichnamigen Nationalpark. Dort angekommen machten wir zwei kleine Wanderungen (nagut, die zweite war schon eher mittel), doch dafür lass ich lieber mal wieder die Bilder sprechen (musstet ja jetzt schon so viel lesen;))
| "Camry" |
| Hier sind die Great Mountains im Hintergrund sogar etwas smoky, was aber glaub ich eher an der Entfernung liegt |
| viele Bäume und eine Straße |
| Gefährlicher Auf-/Abstieg am Chimney Rock |
| Der meistbesuchte Nationalpark der USA - glaub ich gern |
Die Nacht verbrachten wir in einem Motel in Gatlinburg, dem Ort, der direkt an der Nationalparkgrenze liegt. Gatlinburg erinnert einen so ein bisschen an einen Vergnügungspark und will sich nicht so recht ins Grün der Umgebung einfügen. Nichtsdestotrotz schlenderten wir am Abend noch den "Strip" entlang. Dabei lernten wir noch 2 Mädels kennen, mit denen wir noch durch 2 Bars zogen und einen lustigen Abend verbrachten.
Am nächsten Tag gings auf gleicher Route zurück durch den Nationalpark - diesmal mit Stau beim Reinfahren.Das Wetter konnte leider nicht an das vom Vortag anknüpfen und es war recht bewölkt. Trotzdem machten wir noch den Abstecher zum höchsten Berg des Parks und wanderten die Meile zum Aussichtsturm, von dem aus man jede Menge "Wolke von Innen" gesehen hat. Danach machten wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Raleigh. Unterwegs schauten wir uns (ungewollt) ein Stückchen Nord-Georgia an, bis wir bemerkten, dass wir irgendwo falsch abgebogen waren ("Hätte die Autobahn nicht eigentlich schon kommen müssen?") - Naja - wieder einen Staat mehr gesehen;)
Nachdem wir auf die richtige Route zurückgefunden hatten kamen wir problemlos nach Raleigh zurück und tranken noch 2-3 Bierchen mit Scott, der an dem Wochenende gerade erst in Raleigh angekommen war.
Mit Praktikum - Woche 2+3 gehts dann im nächsten Blogeintrag weiter.
Viele Grüße aus
in


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