Und schon wieder hab ich überzogen - aber immerhin hats diesmal keine 3 Monate gedauert :P
Eine kleine Warnung: dies ist ein langer Eintrag - große Entwarnung: es gibt viel zu gucken und weniger zu lesen;)
Wie im letzten Post schon angekündigt gehts diesmal um meinen wohlverdienten *hüstel* Urlaub mit Roland. Manch einer von euch kennt ja Roland schon, für den Rest: das isser ;)
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| ach nein, halt - das war jemand anders |
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| Da haben wir ihn und zwar im Centennial Olympia Park in Atlanta |
Der/ Die ein oder andere hat ja wahrscheinlich auch schon mitbekommen, dass Roland mich ab 1. März für ein Weilchen besucht hat. Pünktlich am Wochenende vor Rolands Ankunft (Dienstag Abend) habe ich mir ne schöne, kräftige Erkältung eingefangen, die mich eine Woche lang noch richtig verfolgt hat und rechtzeitig zum erneuten Arbeitsantritt in der darauffolgenden Woche wieder verflogen war. Der ordentliche Praktikant wird halt brav zum Urlaub krank =/
"Praktischerweise" hatte es Roland während seines Aufenthalts in Boston auch gut erwischt, was zur Folge hatte, dass wir uns in der ersten Woche hauptsächlich niesend und durch diverse Hustlaute verständigt haben. Hat aber ganz gut geklappt :P
Aber gut - jetzt mal zu den angenehmen Seiten, die ja doch die überwiegende Mehrheit des Trips ausmachen:
Roland kam also pünktlich Dienstagabend in Raleigh an und wir sind vom Flughafen erst zum ungesunden Essen (Chargrill - Burgerkunst vom Feinsten :)) und dann zum coolerweise stattfindenden Hurricanes-Spiel. Man glaube es kaum, aber die Canes haben das Spiel gewonnen, was meine Gewinnquote von 0 auf
über 10% gesteigert hat!! Unfasslich!
Nach diesem unwahrscheinlichsten aller Ereignisse gings noch kurz zu Walmart (es lebe 24/7) und danach gabs noch das ein oder andere Bierchen mit Scott im Hotel. Entgegen unserem Plan zeitig ins Bett zu kommen, wurde es dann doch recht spät. Am nächsten Morgen gings dann früh los, da uns am Abend ein NBA-Spiel in Atlanta erwartete und Google Maps für dieses kleine Stückchen (auf der Karte) in den Nachbarstaat 6 Stunden veranschlagt (dummerweise nahezu zu Recht). Auf dem Weg von North Carolinas Hauptstadt zu Georgias Hauptstadt gibts nicht viel zu sehen - außer Amerikas 2. größtes Finanzzentrum nach New York und gleichzeitig größte Stadt NC's: Charlotte. Wenn schon unsere Gesundheit nicht mitgespielt hat, wurden wir doch dafür mit genialem Wetter und einer schicken Skyline entschädigt:
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| Vor dem Aufbruch - und schon schönes Wetter :) |
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| Typischer Ausblick zwischen Raleigh und Charlotte -mit mal mehr und mal weniger Wald |
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| Zwischenstation in Charlotte |
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| Nette, moderne Skyline vor strahlend blauem Himmel |
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| Banken, Banken, Banken |
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| Banken, Banken, Kirche (möglicherweise Bank, getarnt als Kirche) |
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| Schon beeindruckend - und im Vergleich zu den meisten anderen amerikanischen Großstädten, die ich bisher gesehen habe, sieht in Charlotte fast alles so aus, als wärs gestern gebaut worden |
Nach einem guten Stündchen in Charlotte machten wir uns auf die letzten 2/3 unserer Tagesetappe und am frühen Abend kamen wir dann in der Heimatstadt von Coke an.
Da wir dummerweise beide Übernachtungen in Atlanta für unsere erste Nacht dort gebucht hatten (mein Verschulden) und sich über die Kundenhotline unserer Buchungsseite nix klären ließ, fuhren wir erst zu einem der beide Hotels und verschoben die dort gemachte Buchung auf die nächste Nacht (was dank freunlicher Managerin kein Problem war). Danach machten wir uns auf den Weg zu unserer eigentlichen Absteige für diese Nacht:
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| Das Zimmer selbst war eher mittel und die Aussicht begrenzt - aber die Lobby ist schon ziemlich edel ;) |
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| Wie gesagt: begrenzte Aussicht |
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| Feierabendverkehr in Atlanta |
Nachdem wir eingecheckt hatten machten wir uns direkt auf den Weg zur Philipsarena, um das Spiel der Atlanta Falken gegen die Bullen aus Chicago nicht zu verpassen. Obwohl wir glaube ich ein ganzes Weilchen zu spät waren, hatte das Spiel noch nicht angefangen, was ich einfach mal als höfliche Geste der Atlantarianer anerkenne :) Das Spiel war dann auch recht gut, wobei ich gestehen muss, dass ich nach dem doch recht langen Tag hinterm Steuer eine erhöhte Schwerkraftwirkung im Augenbereich feststellte. Die Hawks lagen das ganze Spiel über mal mehr und mal weniger deutlich zurück. Als sie am Ende jedoch plötzlich an den Bulls vorbeizogen wurde ich von den Fans unsanft aus meinem Fast-Schlummer gerissen und wurde sogar fast nochmal "wach". Zur Stimmung siehe:
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| Chicago Bulls gegen Atlanta Hawks - knappe Kiste und geile Stimmung, zumindest am Ende |
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| Der Ausgang der Philips-Arena liegt praktischerweise im CNN-Center, sodass wir direkt noch die Zentrale des Nachrichtengiganten begucken konnten |
Am nächsten Tag (mein Geburtstag) wurde ich zunächst von Roland mit Geschenken überhäuft (kein Witz - gab 3 Pakete :)). Dann machten wir uns auf den Weg und erkundeten zunächst die Umgebung um das Hotel und den nahebei gelegenen Centenniel Olympic Park, neben welchem sich auch direkt die Coca-Cola-World und das Georgia-Aquarium befinden.
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| Geburtstagstisch mit Geburtstagspaul - leider hatte ich hier mein neu erlangtes "Duff-Shirt" noch nicht angezogen |
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| CNN Building von außen mit einem Teil des Centennial Olympic Park |
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| Blick vom Centennial Olympic Park auf Atlantas Downtown |
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| Die World of Coca Cola (no Pepsi allowed inside the building) |
Nach unserer kleinen Wanderungen holten wir uns Kombo-Tickets für die Coke-Welt und das Aquarium und fingen nach langen Verhandlungen mit Cola an. Joa - dazu lässt sich sagen: kann man gesehen haben, muss man aber nicht ;) Ist alles in allem eine große Werbehalle für das amerikanische Nationalgetränk. Nach nem Stündchen waren wir dann auch mehr oder weniger durch und machten uns auf den Weg zum weltgrößten Aquarium (ca. 27,3 Meter entfernt und keine Förderbänder oder so, damit man nicht laufen muss... schon dreist eigentlich =P). Hier ein paar Bilder von innen:
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| Jaja - die gute alte Glücklichkeitsfabrik |
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| Cola aus aller Welt und sehr groß |
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| Zugegebener Maßen: ziemlich groß |
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| netter Glastunnel |
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| Internationales Bild des schlechten Wortspiels: Einfach hammer, der Hai - Hammer- und Walhai |
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| Beeindruckende Glaswand mit jeder Menge Meeresgetier |
Insgesamt war auch das Aquarium eine leichte Enttäuschung, aber alles in allem schon sehenswert. Nachdem wir wieder aus dem Aquarium raus waren, beschlossen wir noch zum Martin Luther King Jr. Memorial zu laufen. Dabei kamen wir auch durch ein paar schäbigere Bezirke der Stadt, wo man nicht im Dunkeln durchlaufen möchte :P
Der Memorial-Komplex selbst besteht aus einem Museum, dem Geburtshaus und der Grabstätte von Herrn König:
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| das Museum |
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| das Geburtshaus |
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| und keine 200m entfernt: Der Grabkomplex |
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| Tourist am MLKJ Grab |
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| und schließlich: das Grab |
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Danach liefen wir zurück nach Downtown und holten unser Auto ab, um uns auf den Weg zu unserer 2. Unterkunft in Atlanta zu machen, die diesmal allerdings nicht im Stadtzentrum lag. Hier mache ich jetzt allerdings erstmal nen Break, da ich in 5,5h aufstehen muss.
Ich gelobe aber baldige Fortsetzung;)
Viele Grüße aus Barrackanien
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