Daher gibts nun unsere Tour von Miami nach Jacksonville an der Atlantikküste entlang in komprimierter Fassung:
Letzte Woche Freitag, nach unseren Ausflügen auf die Keys und in die Everglades brachen wir also auf die Interstate 95 nach Norden auf. In Fort Pierce wechselten wir dann auf die A1A (Atlantikstraße), in der Hoffnung dort landschaftlich noch den ein oder anderen Höhepunkt mitnehmen zu können. Leider wurden wir da etwas enttäuscht, da der Großteil der Küste ziemlich zugebaut ist. Wo der Strand zugänglich ist findet man allerdings einen makellosen und sauberen Sandstrand vor=) Zwischenstop wollten wir eigentlich beim Kennedy Space Center machen. Da uns aber die 61$ Eintritt für die verbleibenden 3 Stunden Öffnungszeit zu teuer waren ließen wir diese Station aus (Wir hatten uns zeitlich doch etwas verschätzt und kamen erst gegen 3:00PM am KSC an). Also gings weiter zum Tagesziel Daytona Beach. Dort angekommen fuhren wir dir Straße, auf der unser Motel (Haus-Nr. 1567) sein sollte ab -im Block der 1500er Nummern gabs jedoch kein Motel. Einige Meilen vorher hatten wir bereits einen 1500er Block passiert, dort jedoch auch kein Motel gesehen - langsam kams uns komisch vor. Also ab in die nächste Tankstelle mit Quick-Mart und den ansässigen indisch-stämmigen Service-Mitarbeiter (wir haben uns verkniffen zu fragen, ob er Apu heißt) gefragt, wo dieses Motel denn sei. Er schickte uns noch 6 weitere Meilen auf der Straße entlang, wo wir unser Motel mit genauem Hinschauen dann auch fanden - im dritten 1500er Block im Großraum Daytona (an sich gestaltet sich die Adressfindung ja hier recht einfach, aber dieser Fall erwies sich als ziemlich knifflig;)).
| Kennedy Space Center Eingang |
| Daytona Beach Beach |
| Delphine in Daytona |
Auch am nächsten Morgen gings nochmal an den Strand, ebenfalls wieder ohne Auto, da gerade Flut und für Autos somit kein Platz war. Highlight dieses Strandbesuchs: Eine Delfinschule kam ziemlich nah an den Strand, allerdings als wir schon wieder aus dem Wasser raus waren. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg, weiter nach Norden Richtung Jacksonville.
Hauptstation des Tages war dabei St. Augustine - älteste Stadt der USA. Bevor wir jedoch ins innere dieses hübschen Städtchens einzogen begegneten wir einer Minigolfanlage - nein, nicht sowas, was wir in Deutschland haben, sondern einer richtigen Minigolfanlage:) - die wir natürlich nicht einfach links liegen lassen konnten.
Dann gings wie gesagt in die Innenstadt mit Fort Castillos de San Marcos und einigen schönen Gässchen. Hier sprechen glaub ich die Bilder für sich. Eine Anmerkung zum Fort: Für 6$ Eintritt wird einem in diesem National Historic Monument einiges geboten: Geschätzte 20 Darsteller im historischen Gewand + einige Ranger laufen umher und vermitteln geschichtsträchtiges Flair (die Ranger weniger, sie bieten aber Führungen an). Die Stadt selbst ist ziemlich unamerikanisch - man fühlt sich eher nach Spanien versetzt, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Siedlung von Spaniern gegründet wurde (nur eine Vermutung).
| Castillo de San Marcos in St. Augustine |
| Da die Wände aus relativ weichem Muschelkalk bestehen "saugen" sie Kanonenkugeln einfach in sich auf, wie ein Steinschwamm;) |
Am frühen Abend brachen wir dann unsere zweite Tagesetappe nach Jacksonville an. Wie sich herausstellte befand sich unsere Unterkunft aber in der Jacksonviller Pampa nahe der Georgia-Grenze und wir kamen später an als erwartet ohne viel von Jacksonville gesehen zu haben.
Am nächsten Tag stand dann die Fahrt nach Orlando auf dem Programm. Da man nach Orlando aber von Jacksonville aus nach Süden fahren muss und das thematisch absolut nicht zu der Blog-Überschrift passen würde, mach ich hier jetzt einen Brake und "vertröste" euch aufs nächste Mal;)
Bis dahin - Liebe Grüße in die Heimat (und in die Ferne - für diejenigen, die woanders in der Weltgeschichte rumturnen)
Paul
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