Da nun meine ersten Tage hier in Amerika ins Land gezogen sind, finde ich es ist nun an der Zeit meine Erlebnisse in einem offensichtlich "hippen" Kommunikationsmedium der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Nach einer doch recht hektischen Visums-Endphase konnte ich zum Glück meinen ursprünglich geplanten Flug von Düsseldorf über London nach Miami antreten. Die Ankunft und das Treffen mit Martin verlief reibungsloser als erwartet - wir sind uns direkt an der Passkontrolle begegnet. Auch unseren Bus, der uns fast direkt zum Hostel gefahren hat haben wir sofort gekriegt. Soweit - so gut. Nur eine Sache hat nicht so recht gepasst:
| Florida - The Sunshine State |
Einmal über die Straße und 200m Fußweg und wir sind am Strand - bei gemütlicher Gangart brauchen wir keine 5 Minuten:) Außerdem haben wir eine Open-Air-Küche auf der überdachten Terrasse mit angrenzender Pool-Area - und das alles für 20$ pro Nacht im 4-Bett-Zimmer!
| braves Wetter in Miami Beach |
| Typische "Landschaft" in Miami Beach |
Ab Freitag ging dann der für meinen Part bisher schönste Teil los: Tauchschule - ich komme! Der Vormittag ging mit dem Theorie- und Test-Teil verhältnismäßig langweilig los. Nach der Mittagspause durften wir 7 Schüler + Tauchlehrer Emilio endlich in die Tauchausrüstung schlüpfen und in der benachbarten Bar "Monty´s" in den Pool springen. Da wurden dann allerlei lustige Übungen gemacht - Regulator (das Ding, durch das man atmet) unter Wasser rausnehmen und wieder einfangen, Tauchermaske fluten und wieder freipusten, einen Notaufstieg simulieren, unserem Buddy - mein Buddy war Ali (später noch auf Bildern zu sehen) - Luft spenden usw. Allerdings war die Tiefe mit 10 Fuß bzw. 4 Metern noch nicht allzu beeindruckend, von der Unterwasserwelt ganz zu schweigen.
| Emilio und Juliann |
| von links nach rechts: Juliann, Emilio, Icke,Ali, Craig und ich glaub ein Stück Mario |
| Hafeneinfahrt - Die Spitze von Miami Beach |
Nachdem wir wieder im Hafen von Miami Beach eingetroffen waren, beschlossen Ali, Juliann, Craig, Mario, Emilio und ich zu bereits erwähntem "Monty" zu gehen und sich ein Bierchen zu genehmigen. Martin und Jaff und Jake (zwei weitere Tauchlehrer) kamen nach einem halben Stündchen auch noch dazu. Und so wurde es ein sehr feucht-fröhlicher Nachmittag/Abend der nach 2-3 Stunden (also gegen 8) in einer Zwischenrechnungssumme von 230$ gipfelte. Da aber irgendwie auch nach bezahlter Rechnung wieder Pitcher bestellt wurden blieben wir ein weiteres Stündchen und die Stimmung war inzwischen ziemlich gut ;)
Nachfolgendes beweist zum Einen, dass man manchmal einfach Glück haben muss und zum Zweiten, man die richtigen Leute kennen muss. Craig, hauptberuflich Wakeboard-Lehrer, Frauen-Aufreißer und Geldausgeber hatte nämlich praktischerweise sein Boot direkt in der Marina vor Monty´s geparkt und uns dann auf eine Spritztour nach Miami eingeladen. Ein knappes Stündchen später sind wir dann in Miami Downtown in der nächsten Bar angekommen - und zwar standesgemäß direkt mit dem Boot am bareigenen Kai. So prollig es auch klingt: Es war verdammt cool =P
Nach weiteren 2 Stündchen hat uns Craig dann wieder an der Tauchschule abgesetzt. Juliann war noch so nett uns an unserem Hostel abzusetzen und Martin und ich sind ab ins Bett - ich durfte schließlich am nächsten Tag 7.45 an der Tauchschule antanzen.
Am nächsten Morgen gings frisch und munter wieder ans Werk: Ein Wrack und ..... Atlantis standen auf dem Plan. Nein - nicht das Atlantis, aber dazu gleich mehr. Zunächst gings in ca. 60 Fuß Tiefe zu einer Gruppe von Schiffswracks - echt total super, auch wenn die Sicht leider wieder nicht die Beste war. Der zweite Tauchgang ging wie gesagt nach Atlantis, alias Neptunes Memorial. Dabei handelt es sich um eine ca. 20x20 Meter große Ruinenstadt unter Wasser, mit ein paar antiken Säulen und einem rieseigen Steinlöwen. Diese "Stadt" ist nicht etwa Zeugnis einer vergangenen Kultur, sondern - wie sollte es anders sein - wurde von einem reichen Amerikaner dort errichtet, weil das echte Atlantis ja immernoch nich gefunden wurde. Das sind doch hier mal richtige Machermentalitäten: Wir findens nicht? Dann machen wir halt eins. Amerikaner ;)
Der Tauchgang war übrigens ziemlich cool =P NAch erfolgreicher Rückkehr und damit Abschluss des Kurses waren Martin und ich noch mit Juliann in einem kleinen Tacoladen und haben das Wochenende am Strand ausklingen lassen.
Soweit solls das jetzt erstmal von mir gewesen sein. Morgen gehts für einen Tag nach Freeport auf die Bahamas.
Bis demnächst,
Liebe Grüße,
Paul
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